Wie Larimar zu mir fand

2013 passierte das was nicht so geplant war und ich musste meinen damaligen drei Jahre alten Wallach in den Himmel schicken. Eine Freundin schenkte mir zum Trost einen Flug nach Andalusien. Januar 2014 sollte es in den Süden gehen.

Ich tat das, was ich bis dahin vermieden hatte und suchte im spanischen Netz nach Pferden. Ich fand Larimar für einen Spottpreis und verliebte mich sofort in sein Gesicht. Ich pokerte und kaufte Weihnachten 2013 ein Pferd, indem ich wildfremden Menschen nach Spanien Geld überwies. Die Dame in der Bank (der Morgen am Heiligabend) sah mich entsetzt an, als ich das Geld und die ausgedruckte eMail auf den Tresen legte. Ich lächelte einfach weiter, nickte und schob ihr die Papierscheinchen näher...

Als ich dann an Silvester den unterschriebenen Kaufvertrag in den Händen hielt begann ich erst zu begreifen, was passieren wird, dass es geklappt hat, und dass irgendwo da unten "mein" Pferd steht.

Larimar – Connecting People

Alles war geklärt, das Pferd (damals namenlos) sollte für mich nach Malaga gebracht werden. Ich landete im Januar mit Freundinnen im Gepäck, welche mir permanent gut zu redeten, da ich es ja alles nicht glauben konnte, in Malaga. Ich erhielt DORT die Nachricht, dass das Pferd aufgrund von schlechten Wetterverhältnissen nicht gebracht werden konnte. So verbrachten wir das Wochenende kopfschüttelnd inmitten toller Menschen, welche wir heute tolle Freunde nennen können.  Einen Monat später flogen wir dann erneut herunter und Larimar war dann endlich da! Ich verbrachte drei außergewöhnliche Tage mit ihm und war maximal verliebt.
Als er dann endlich in Deutschland ankommen sollte versammelten wir uns wieder alle gemeinsam um das Eintreffen zu feiern. Alles war vorbereitet und ich sprang dem Pferdetransporter entgegen.

Der Fahrer öffnete die Ladeklappe und es war kein Larimar zu sehen! Stattdessen wurden die Pferde verwechselt und man brachte mir einen wunderschönen Lusitano Hengst... Der Fehler passierte in Deutschland und Larimar war nur 300 km weit entfernt. Durch die Papiere des Lusitanos erfuhr ich die Besitzerin und schrieb sie per Facebook an, berichtete, dass ihr Pferd versehentlich bei mir gelandet ist, schickte ihr Fotos und kümmerte mich drei Tage um ihn.

Beinahe wäre Larimar zu ihr nach Österreich gebracht worden. Und so war dann auch am Ende alles in Ordnung, der Lusitano Hengst wurde abgeholt und Larimar gebracht.

Herzlich Willkommen Campino!

So verrückt unsere Geschichte begann ging sie einfach immer weiter...

Es war nie geplant aus ihm ein Film oder Showpferd zu machen... Ich sah einfach nur das liebevolle Gesicht und hatte keine Angst. Ein liebes Geländepony, ein Freund. Nicht mehr und nicht weniger.

Er hat einfach alle so sehr begeistert durch seinen besonderen Charakter... und sein unendliches Vertrauen. Die Dreharbeiten zu Ostwind 2 haben ihn sehr geprägt. Er fühlt sich wohl inmitten von Menschen, denkt mit und ist sehr sehr gelassen mit allem neuen.
Das ganze ging dann so weit, dass wir dieses Jahr sogar in Berlin auf der Berlinale auf dem roten Teppich gelandet sind...Absolut verrückt... Die Wege des Einhorns sind unergründlich  

Und so sind wir dieses Jahr mit über 65 Shows beim Mittelalterlichen Phantasie Spektakulum in ganz Deutschland dabei,  ein weiterer großer und anspruchsvoller Dreh und viele neue spannende Bekanntschaften.

In Zukunft werde ich hier über weitere spannende Geschichten und Erlebnisse von mir uns Larimar berichten. Ihr dürft also gespannt sein! Oder schaut doch mal auf unserer Facebook-Seite Larimar und Svea vorbei und bleibt immer über aktuelle Ereignsse und spannende Filmdrehs auf dem Laufenden. Eure Svea.