Magnetfeldtherapie beim Pferd



Magnetfeldtherapie beim Pferd
- Pferdekrankheiten vorbeugen Wie bei anderen Lebewesen sind auch bei Erkrankungen von Pferden viele mögliche Einflüsse in eine seriöse Diagnostik einzubeziehen. Bei der Entstehung von Krankheiten können beispielsweise bestimmte psychische und physische Belastungen, der Mangel an Bewegung, die Ernährung, Umwelteinflüsse oder Erbanlagen wirken. So ganzheitlich, wie die medizinische Diagnose dabei vorzugehen hat, wirken auch bestimmte Behandlungsmethoden auf den Körper des Pferdes. Eine davon ist die Magnetfeldtherapie.

Magnetfeldtherapie für Pferde - Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt

Magnetfelder können in unterschiedlichster Weise wohltuend und heilsam Einfluss nehmen. Durch ihre tiefe Durchdringung des Gewebes regen gezielt eingesetzte Magnetfelder den Zellstoffwechsel und die Selbstheilungskräfte des Pferdes an, indem sie den Zustrom von lebensnotwendigen Nährstoffen in die Zelle und den Abtransport von Stoffwechselschlacken begünstigen. Magnetfelder wirken dabei auf alle Zellen ihres Einflussbereichs. Durch die verbesserte Durchblutung und einen erhöhten Sauerstoffgehalt in den Zellen wird der Energiestoffwechsel verbessert. Auf diese Weise verschafft die Magnetfeldtherapie dem Pferd sozusagen neue Energieressourcen, was wiederum dafür spricht, dass sie seinen Heilungs- und Genesungsprozess unterstützt.

Doch es muss nicht gleich eine Krankheit des Pferdes vorliegen, um eine Magnetfeldtherapie in Betracht zu ziehen. Beispielsweise können auch Verspannungen in der Muskulatur durch die Anwendung von Magnetfeldern gelöst werden.

Für die Magnetfeldtherapie für Pferde stehen verschiedene technische Werkzeuge und Hilfsmittel zur Verfügung. Es sind dies Magnetfelddecken, Magnetfeldpflaster, Magnetfeldgamaschen, Magnetfeldmanschetten und elektrische Geräte und Apparaturen für die Magnetfeldtherapie des Pferdes. Wenngleich die richtige Anwendung bei Magnetfelddecken, Magnetfeldpflaster, Magnetfeldgamaschen und Magnetfeldmanschetten durchaus einfach erscheint, kann es nichts schaden, vor dem ersten Einsatz erst einmal einen Fachmann zu fragen, wie richtig vorzugehen ist.

Grundsätzlich finden sich Hinweise darauf, dass sich eine Magnetfeldtherapie bei unterschiedlichsten Verletzungen, Krankheiten und Symptomen für das Pferd förderlich auswirken kann. Zu diesen gehören neben den erwähnten Verspannungen zum Beispiel Hämatome und Ödeme, Gewebsschäden, Entzündungen, Frakturen, Verbrennungen, Gelenkschäden, Stoffwechselstörungen und Herzfrequenzstörungen. Abzuraten ist von einer Magnetfeldtherapie bei Pferden, wenn sie trächtig sind, bei Pilzinfektionen oder anderen akuten Infektionskrankheiten.