Beinhart wie 'n Rocker beinhart wie 'n Chopper - Spektakuläres Schaubild „Easy Riders“ erhält die Traumnote


 
Bremen - Am Freitagabend wollte der Strom der Zuschauer, der sich den Weg in den AWDdome bahnte, gar nicht abreißen. Der traditionelle Show-Wettkampf der Vereine aus Bremen und um Umgebung findet seit rund 20 Jahren statt und lockte dieses Jahr insbesondere wegen seiner günstigen Verlegung von Donnerstag auf Freitag zahlreiche schulpflichtige Teilnehmer und 8.500 Besucher an.
Insgesamt 16 Vereine ließen in den Schaubildpräsentationen ihrer Fantasie freien Lauf und begeisterten mit aufwendig gebastelten Kostümen und Utensilien, einfallsreich einstudierten Küren und stimmungsvoller Musikuntermalung.

Die Prominentenjury setzte sich aus dem Springreiter Jens Klöppel, Ludwig Evertz von Radio Bremen, dem District-Manager von MITSUBISHI MOTORS Deutschland, Holger Stöckl und dem aus der Region Bremen stammenden Dressurreiter Peter Koch zusammen.

Der Verdener Schleppjagdreitverein gemeinsam mit dem Reitverein Aller-Weser konnte seiner aus den vergangenen Siegen entstandenen Favoritenrolle auch an diesem Abend gerecht werden. Mit einer spektakulären Spring-Quadrille, bestehend aus neun Enduro-Motorrädern und zehn Pferden zog das Gemeinschaftsprojekt die Zuschauer sowie die Jurymitglieder gleichermaßen in ihren Bann. Zum Titelsong des Werner-Films „Beinhart“ entzückte zuvor eine das Schaubild einleitende „Herde“ von jüngsten Vereinsmitgliedern, die in Pferde- und Motorradkostüme gehüllt, die Halle stürmten. Atemberaubend waren die Stunts über das aufgebaute Kreuz, wenn abwechselnd ein Reiter und ein Fahrer die Hürden überwanden. Die Sprungkraft der Zweiräder stand durch den Aufbau von kleinen Rampen den Vierbeiner in nichts nach und fast schien es so, als ob diese die lauten Motorgeräusche gar nicht war nahmen. Für diese Darbietung zog die Prominentenjury durchgehend die Traumnote, sodass die noch nie da gewesenen Punktzahl 40 erreicht wurde. Auch die Phon-Wertung stand diesem Ergebnis in nichts nach und erreichte ein Top-Dezibel von 104,1 und damit Platz eins.

Jury-Platz zwei und Platz drei in der Phon-Wertung belegte der RC St. Georg zu Bremen mit seiner „Arche der Pferde“ und den darin beeindruckend dargestellten Variationen aus allen Disziplinen des Reitsports.

Den bronzenen Rang konnten die Mitglieder des RC Hagen-Grinden für sich verbuchen. Ihr Schaubild „Das war der Wilde Westen“ zeigte mit zahlreichen Utensilien wie Tipizelte, Kutschen, Cowboys und Indianern viel Liebe zum Detail. Die musikalische Untermalung aus dem modernen Cowboyspektakel „Der Schuh des Manitu“ und der aufgeführte Tanz zum Ballerhit „ Hol das Lasso raus“ sicherten den Hagenern in der Phon-Wertung sogar Platz zwei.

Die Platzierten dürfen am nächsten Veranstaltungswochenende ihre Schaubilder noch einmal vor großer Kulisse präsentieren. Am Freitagabend den 22. Februar 2008 wird der RC Hagen-Grinden die Besucher erneut in die Welt des Wilden Westens entführen, am Samstagabend den 23. Februar hat der RC St. Georg seinen zweiten großen Auftritt, und am Sonntag, nach dem Großen Preis, wird der Verdener Schleppjagdreitverein gemeinsam mit dem Reitverein Aller-Weser und der großartigen Easy Riders-Show seinen diesjährigen Besuch beim Kampmann Pferde Festival mit euroclassics krönen.


16.02.2008
(Pressemitteilung)